AKTUELLES & Mehr

Rauchmelderpflicht in Baden-Württemberg

Zusammenfassung

Einbaupflicht

  • Für Neu- und Umbauten: ab 23.07.2013
  • Für bestehende Gebäude: bis 31.12.2014

 

Mindestens ein Rauchmelder ist einzubauen in allen:

  • Aufenthaltsräumen, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen
  • Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit Verantwortlich:
  • für den Einbau: der Eigentümer
  • für die Betriebsbereitschaft: der Besitzer (bei Mietwohnungen = Mieter)

Gesetzliche Grundlage

Der Gesetzentwurfs der Fraktion GRÜNE und der Fraktion der SPD – Gesetz zur Änderung der Landesbauordnung (Drucksache 15/3251) – vom 19.03.2013 sieht vor, den §15 LBO-BW durch den folgenden Absatz 7 zu ergänzen:

(7) Aufenthaltsräume, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, sowie Rettungswege von solchen Aufenthaltsräumen in derselben Nutzungseinheit sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. Die Rauchwarnmelder müssen so eingebaut oder angebracht werden, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird. Eigentümerinnen und Eigentümer bereits bestehender Gebäude sind verpflichtet, diese bis zum 31. Dezember 2014 entsprechend auszustatten. Die Sicherstellung der Betriebsbereitschaft obliegt den unmittelbaren Besitzern, es sei denn, der Eigentümer übernimmt die Verpflichtung selbst.

Der Gesetzentwurf wurde nach der ersten Beratung im Landtag am 10.04.2013 zur weiteren Beratung an den Ausschuss für Verkehr und Infrastruktur überwiesen. Das Ergebnis der nach Artikel 71(4) der Landesverfassung notwendigen Anhörung der kommunalen Landesverbände wurde am 16.05.2013 als Drucksache 15/3492 veröffentlicht. In der Plenums-Sitzung des Landtages vom 10.07.2013 wurde die Gesetzesänderung in der vom Ausschuss für Verkehr und Infrastruktur empfohlenen Fassung (siehe oben) angenommen. Das Gesetz ist am 23.07.2013, dem Tag nach seiner Verkündung im Gesetzblatt für Baden-Württemberg (Nr. 10/2013, S. 209, 22.07.2013), in Kraft getreten.

Im neuen Absatz 7 des §15 LBO-BW ist formuliert:

 

“Aufenthaltsräumen, in denen bestimmungsgemäß Personen schlafen, [...] sind jeweils mit mindestens einem Rauchwarnmelder auszustatten. [...]“.

 

Im Gegensatz zu den Formulierungen in den Bauordnungen anderer Bundesländer sind hier nicht explizit “Schlafräume” genannt. Ebenfalls abweichend zu den Bauordnungen der Bundesländer, die eine Rauchmelderpflicht bereits enthalten, ist die Verpflichtung zur Ausstattung mit Rauchwarnmeldern nicht in dem die Wohnung betreffenden Abschnitt, sondern im §15 – Brandschutz – enthalten. Die Rauchmelderpflicht in Baden-Württemberg betrifft daher nicht ausschließlich Wohnungen, sondern erstmals werden auch Pflegeeinrichtungen, Hotels, Kindergärten (mit Schlafräumen) usw. zum Einbau von Rauchwarnmeldern verpflichtet.

 

Stand: 11. Juli 2013 – Alle Angaben ohne Gewähr

Blitz-/ Überspannungsschutz

Schützen Sie Ihre wertvollen Daten, Geräte und PC’s

Überspannungsschutz

Jeder Blitz erzeugt ein starkes, elektrisches und magnetisches Feld, dessen immense Spannung sich in Bruchteilen von Sekunden entlädt. Das kann Überspannungen hervorrufen, die ausreichen, um elektrische Geräte zu zerstören. Schon Blitzeinschläge in 3 km Entfernung können zu gefährlichen Überspannungen führen.

 

Schlägt der Blitz direkt oder bei einem Ihrer Nachbarn ein, ist ein Schaden meist vorprogrammiert – falls keine Schutzmaßnahmen eingebaut wurden. 2009 verursachten Blitzeinschläge über 200 Mio. Euro Schäden an Gebäuden und Einrichtungen. Gut, wenn die Elektroanlage Ihre wertvollen Geräte zuverlässig davor schützen kann.

 

Oft ist der Verlust des betroffenen Geräts nicht der einzige Schaden. Der PC kann ersetzt werden, die Daten und Bilder nicht. Deshalb sollten Überspannungsschutzschalter eingebaut werden, die zuverlässig auslösen. Eine hundertstel Sekunde länger kann schon zu spät sein.

 

Wir prüfen und sichern Ihre Geräte mit einem wirkungsvollen Überspannungs-Schutz. Und falls ein klassischer Blitzschutz notwendig sein sollte, beraten wir Sie gerne und umfassend.